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Wirtschaft in Kürze

  • Foto del escritor: Argentinisches Tageblatt
    Argentinisches Tageblatt
  • 4 feb 2021
  • 17 Min. de lectura

Argentinische Wirtschaft

Der offizielle Dollarkurs schloss am Mittwoch zu $ 92,96, gegen $ 92,44 in der Vorwoche. Die Abwertung betrug in diesem Jahr 3,44%, angeblich leicht unter der Zunahme des Indices der Konsumentenpreise. Die ZB konnte wieder Dollar auf dem Markt kaufen. Im Februar waren es schon leicht über u$s 100 Mio. Der Schwarzkurs lag bei $ 153, knapp unter der Vorwoche, und der Kurs, der sich bei gleichzeitigem Kauf und Verkauf von Staatstiteln in Dollar ergibt (“contado con liquidación”) lag bei $ 151,80, gegen $ 150,16 in der Vorwoche.

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Der Merval-Aktienindex der Börse von Buenos Aires verzeichnet in einer Woche zum Mittwoch einen Rückgang von 0,23% und lag somit um 2,67% unter Ende Dezember 2020.

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Die argentinischen Staatstitel, die auf Dollar lauten und in New York gehandelt werden, lagen in einer Woche zum Mittwoch unter starkem Baissedruck. Die Entwicklung war im Einzelnen wie folgt: Bono 2019LA: -3,25%; Bono 2030LA: -0,68%; Bono 2035LA: -1,79%; Bono 2038LA: -0,43%.

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Gold wurde in Buenos Aires (Banco Ciudad) am Mittwoch bei 24 Karat zu $ 5.668,33 pro Gramm gehandelt, und bei 18 Karat zu $ 3.967,83.

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Die gesamten Pesokredite der lokalen Banken lagen Ende Januar 2021 bei $ 2,8 Bio., 53,3% über dem Vorjahr. und 2,5% über Ende Dezember. Von den Krediten entfallen $ 930,73 Mrd. auf solche, die über Kreditkarten gewährt werden, $ 454,21 Mrd.. auf persönliche Kredite und der Rest auf Kredite an Unternehmen. Die Dollarkredite lagen bei u$s 5,05 Mrd., 48,8% unter dem Vorjahr und 4,6% unter dem Vormonat. Diese Kredite können nur für Geschäfte gewährt werden, die mit dem Außenhandel zusammenhängen.

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Die Gewerkschaft der Handelsangestellten hat mit den drei Unternehmerverbänden (Argentinische Handelskammer u.a.) eine Lohnerhöhung von 21% vereinbart, die in drei Stufen von je 7% (im Januar, Februar und März) gezahlt wird. Ab April wird dann über das neue Arbeitsabkommen verhandelt. Die Zulage kommt zu den ab April 2020 schon gewährten Erhöhungen hinzu, und macht insgesamt 35% aus. $ 5.000 (ohne Sozialabgaben) wurden schon gezahlt. Zur jetzt vereinbarten Lohnerhöhung kommt noch ein einmaliger Beitrag von $ 100 für das Sozialwerk hinzu. Der Mindestlohn beträgt jetzt $ 60.513. Wenn man die durchschnittliche monatliche Lohnerhöhung nimmt, die sich für die Periode April 2020 - April 2021 ergibt, dann liegt die Zunahme weit unter 35%, also unter der Inflation. Doch von April 2020 bis April 2021 dürfte die Inflation über 35% liegen, so dass ein Reallohnverlust eingetreten ist, was angesichts der starken Rezession und der vielen Einzelhandelsgeschäfte, die geschlossen haben oder minimal tätig waren, logisch ist.

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Die in Argentinien tätigen Banken wiesen im November einen Gewinn von insgesamt $ 11,02 Mrd. aus. Doch diese Zahl setzt sich aus einem Gewinn von $ 4,24 Mrd. bei den privaten Banken von lokalem Kapital, einem Verlust von $ 6,56 Mrd. bei den Filialen ausländischen Banken (Santander, BBVA, HSBC und ICBC) und einem Gewinn von $ 13,58 Mrd. bei den staatlichen Banken (Banco Nación, BAPRO, Banco Ciudad u.a.) zusammen. Der Gewinn, auf den sich dies bezieht, ist in reiner Buchgewinn, der Inflationsgewinne einschließt, die sich u.a. bei Haltung von Dollarguthaben ergeben. Der hohe Verlust bei den Filialen von ausländischen Banken ergibt sich auch daraus, dass bei Dollarkrediten der Mutterhäuser an ihre Tochtergesellschaften der Verlust gebucht wird, der sich bei Abwertungen ergibt. Die Banken beklagen sich allgemein über die Verringerung der Bruttomargen, die als Folge von ZB-Bestimmungen eingetreten ist, u.a. weil sie einen Teil ihres Kreditportefeuilles zu 24% ausleihen mussten. Bei den Bankbilanzen wurde hier das Problem der säumigen Kredite nicht berücksichtigt, die im Zuge der Krise stark zugenommen haben und zunächst nicht als solche gebucht wurden, um den Schuldnern Zeit zu geben, ihre Lage regeln zu können. Hier besteht ein verkappter Verlust, der den Gewinn verringert.

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Die Zahl der Zahlungen über Zahl- und Kreditkarten (“tarjetas de débito y de crédito”) lag im 4. Quartal 2020 um 21,8% über der gleichen Vorjahresperiode, während die Zahl der Bargeldabhebungen in den automatischen Kassen der Banken um 12,9% geringer war, und die Abhebung von Bargeld bei Einzelhandelsgeschäften um 11,4% zurückging. Das hat die Firma Prisma Medios de Pago ermittelt, die das Banelco-Netz, die Zahlungsstellen LaPos und die Internetstelle Pago mis cuentas betreibt. Laut Angaben der ZB gibt es in Argentinien 53,68 Mio. Zahlkarten und 41,8 Mio. Kreditkarten. Der Übergang von Zahlungen mit Bargeld auf Zahlungen, bei denen Bankkonten belastet werden, wäre bestimmt noch viel ausgeprägter, wenn die Schecksteuer nicht bestünde, die 2001 als Notsteuer eingeführt wurde, die es es nur in Argentinien gibt. Dass weniger mit Bargeld gezahlt wird, ist nicht nur eine Folge der Pandemie (weil die Menschen mehr zu Hause bleiben und ihre Zahlungen von dort aus durchführen), sondern auch der stark gestiegenen Unsicherheit, die die Gefahr erhöht hat, das Bargeld durch Überfall und Raub gestohlen wird.

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Die AFIP hat die Frist für die Neueinstufung in die Einheitssteuer, die für Januar 2021 vorgesehen ist, bis zum 1. April hinausgeschoben. Bis dahin werden keine Einheitssteuerzahler aus dem System ausgeschlossen. Außerdem werden Zahlungsausfälle bei der Steuer für Einheitssteuerzahler in den ersten drei Monaten 2021 nicht berücksichtigt, um einen Ausschluss aus diesem System zu begründen, was bei nicht-Zahlung von 10 Monatsquoten in Folge der Fall ist. Die AFIP teilt auch mit, dass die Regierung ein Gesetzesprojekt über Erhaltung des steuerlichen Einschlusses für kleine Steuerzahler vorantreibt, das die Lage derjenigen berücksichtigt, die hart von der Krise betroffen wurden.

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Das staatliche Luftfahrtunternehmen Aerolíneas Argentinas wies 2020 einen Verlust von umgerechnet u$s 650 Mio. aus. Das Schatzamt übertrug dem Unternehmen u$s 638 Mio., was jedoch nicht als Subvention sondern als Investition gebucht wurde, was es offensichtlich nicht war. 2019 betrug der Verlust u$s 490 Mio., 2016 u$s 304 Mio. und 2017 nur u$s 181 Mio. Während der vorangehenden Regierung von Cristina Kirchner (Dez. 2010 bis Dez. 20|15) lag der Jahresverlust durchschnittlich bei u$s 678 Mio. Diese Zahlen hat die Zeitung “La Nación” auf Grund von Zahlen des Transportministeriums ermittelt.

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Der Brennstoffkonsum lag 2020 um 19,7% unter 2019. Beim Benzin lag die Abnahme bei 27,5% und bei Dieselöl bei 12,5%. Der Brennstoffkonsum ist zum dritten Jahr in Folge zurückgegangen; 2018 um 0,8% und 2019 um 1,3%. Gleichzeitig ist die Zahl der Automobile, Pick-ups und Lastwagen gestiegen. Im Laufe des Jahres 2020 war der Rückgang besonders betont im April, mit 257.290 Cbm., gegen 723.598 Cbm. im Februar und 503.909 Cbm. Im März. Danach erholte sich der Konsum schrittweise, bis auf 631.585 Cbm. im Dezember.

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Der lokale Weinkonsum lag 2020 mit 940 Mio. Litern um 37% über 2019, berichtet das argentinische Weininstitut (INV). Der Weinexport lag um die 400 Mio. Liter, 35% über dem Vorjahr, womit Argentinien weltweit von Platz 11 auf Platz 8 der Weinexporteure aufgestiegen ist. Gegenwärtig leidet die Weinindustrie unter akuter Flaschenknappheit.

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Im Amtsblatt vom 29.1.21 wurde das Dekret veröffentlicht, das die Steuer auf hohe Vermögen reglementiert. Fachleute haben Zweifel über mehrere Aspekte dieser Bestimmungen geäußert. Der Unternehmer Roberto Urquía, der die Firma “Aceitera General Deheza” kontrolliert, kritisierte, dass das Gesetz nur lokale Steuerzahler erfasse. Inhaber von Aktien argentinischer AGs, die ihren Wohnsitz im Ausland haben, zahlten die Steuer nicht. Die allgemeine Kritik an dieser Steuer, die der Deputierte Carlos Heller besonders vorangetrieben hat (der die Bank Credicoop kontrolliert), besteht darin, dass diese Steuer gegen Investitionen, besonders Auslandsinvestitionen, wirkt und einen kapitalfeindlichen Geist zum Ausdruck bringt.

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Die Dollarkäufe für Hortung und unbestimmte Zwecke erreichten im Dezember 2020 u$s 157 Mio., 10% unter November. Hinzu kommen noch u$s 125 Mio., die für Zahlung von Ausgaben im Ausland eingesetzt wurden, die mit Kreditkarten getätigt wurden. Der Betrag lag 68% unter dem gleichen Vorjahresmonat. Insgesamt sind es somit im Dezember u$s 311 Mio. 851.000 Personen kauften Dollarscheine. Im ganzen Jahr 2020 steigt der Betrag der direkten Dollarkäufe auf u$s 3,03 Mrd. Mit den Zahlungen von Kreditkartensaldi gelangt man auf u$s 5,75 Mrd.

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Obwohl die Handelsbilanz 2020 mit einem Überschuss von u$s 12,53 Mrd. schloss, wies die ZB in dieser Periode einen Reservenverlust von u$s 5,5 Mrd. aus. Insgesamt sind somit fast u$s 18 Mrd. verloren gegangen. Von den Exporten wurde ein Betrag von u$s 4,03 Mrd. nicht verrechnet, und die Importeure haben Zahlungen, die sich auf zukünftige Lieferungen beziehen, nicht vollzogen. Außerdem hat sich die Unterfakturierung bei Exporten und Überfakturierung bei Importen ausgewirkt, die der hohe Schwarzkurs anregt.

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Die Regierung hat durch Beschluss des Gesundheitsministeriums 531/21 den privaten Anstalten, die Gesundheitsdienste bieten (wie das Deutsche Hospital) erlaubt, die monatlichen Quoten ab 1. März 2021 um 3,5% zu erhöhen. Doch die Anstalten müssen auch die Gehälter von Ärzten, Krankenschwestern u.a., auch die Zahlungen an Kliniken, die für sie tätig sind, um diesen Prozentsatz erhöhen. Die letzte Erhöhung der Quoten erfolgte im Dezember und betrug 10%. Dabei sollten es ursprünglich 15% plus 10% im Februar sein. Doch das wurde später fallen gelassen. Die Regierung weist darauf hin, dass diese Gesundheitsanstalten schon bis zum 3|1.3.21 von den Beiträgen zum Pensionierungssystem befreit worden seien, und dass sie in das REPRO II Programm für Gesundheit eingeschlossen wurden, was mit einer Subvention von bis zu $ 9.000 pro Monat für nicht beschäftigte Arbeitnehmer verbunden ist. Außerdem wurde für sie der Satz der Schecksteuer für 90 Tage verringert.

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Im Januar wurden 47.000 Automobile, Pick-ups und Lastwagen in das offizielle Register eingetragen, 10% über dem gleichen Vorjahresmonat. Das entspricht den Verkäufen der Agenturen an ihre Kunden. 47% der verkauften Kfz wurden in lokalen Fabriken hergestellt, gegen nur 29% im Dezember 2019. Die fünf meistverkauften Modelle waren im Januar FIAT Cronos, Toyota Hylux, Peugeot 208, VW Amarok und Ford Ranger.

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Die ad-hoc-Gruppe der Gläubiger von YPF, geleitet von den Fonds Fidelity und BlackRock, hat die letzte Offerte von YPF für die Umschuldung von u$s 62 Mrd. abgelehnt. Es handelt sich unmittelbar um einen Betrag von u$s 413 Mio., der im März verfällt, von dem die ZB nur die Zahlung von 40% (gleich u$s 165 Mio.) zulässt.

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Die Tätigkeit im nicht konventionellen Erdölgebiet Vaca Muerta, Provinz Neuquén, wurde wieder aufgenommen, nachdem sie über ein Jahr stillstand. Im Januar erfolgten 650 unterirdische Explosionen, um Erdöl und Gas freizusetzen, fast so viele wie im Juli 2019, dem letzten normalen Monat. Danach führten niedrige Preise und ein sinkender Konsum zum Stillstand. Der neue Aufschwung hängt mit höheren Weltmarktpreisen und auch mit der neuen Gaspolitik zusammen, die einen Preis von u$s 3,5 je Mio. BTU sichert, gegen u$s 2,30, die die Unternehmen durchschnittlich bisher erhielten.

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Die tragbaren Kleincomputer, genannt Laptops sind in letzter Zeit knapp und teurer geworden, nachdem die ZB Zahlungen für Importe nicht genehmigt. Die Preise sind wie folgt: Lenovo: $ 245.000; Dell: $ 150.000; Hewlett Packard: $ 150.000; Acer: $ 134.000; Apple: $ 290.000. In Dollar, zum freien Kurs umgerechnet, erscheinen diese Preise nicht hoch, so dass eine hohe Nachfrage besteht. Die Regierung will jetzt angeblich den Import lockern, da diese Computer wegen der Pandemie, der Fernarbeit und der Fernerziehung, eine besondere Bedeutung haben.

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YPF hat am Montag den Preis für Benzin um 1% und den von Dieselöl um 1,9% erhöht. Shell, Aaxion und Puma folgten danach. Im Januar erhöhte YPF somit die Preise um 7,5% bei Benzin und 8,5% bei Dieselöl. Seit August 2020 stieg der Preis von Superbenzin um 37,6% und der von Dieselöl um 38,5%.

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Im Januar verrechneten die Exporteure von Getreide und Ölsaaten, plus deren industrielle Produkte, Exporteinnahmen für insgesamt u$s 2.14 Mrd., 36,6% über Dezember 2019. Es ist, mit Ausnahme von 2016, der höchste Betrag in den letzten 18 Jahren. Die Zunahme der exportierten Menge ist auch auf den Hafenstreik vom Dezember zurückzuführen, der Exporte auf Januar verschob. Außerdem wirkten sich die gestiegenen Preise für Sojabohne, Mais und Weizen auf den Erlös aus.

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Der intensive Regen in der zentralen Gegend des Landes hat sich positiv auf die mit Mais, Sojabohne u.a. Arten gesäten Flächen ausgewirkt, die vom Regenmangel in den vorangehenden Monaten bedroht waren. Die Regenfälle gingen von 40 bis 110 mm. Eine Gesamternte von mindestens 120 Mio. Tonnen für die Periode 2020/21 scheint jetzt gesichert. Wegen der gestiegenen Preise wird für 2021 mit einem Gesamterlös beim Export von Getreide, Ölsaaten und deren industrielle Produkte (Speiseöl, Sojamehl) von u$s 36 Mrd. gerechnet, über u$s 10 Mrd. mehr als 2019.

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Im Januar 2021 wurden 29.435 Motorräder in das offizielle Register eingetragen, 8,16% über dem gleichen Vorjahresmonat, und 32,53% über Dezember 2019, berichtet der Verband Acara. Das entspricht den Verkäufen der Agenturen an ihre Kunden.

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Die Polizei hat in Misiones 8 Lastwagen beschlagnahmt, die mit Sojabohne beladen waren und nach Brasilien fuhren. Wenn die Sojabohne als brasilianische Produktion angegeben wird und von Brasilien aus exportiert wird, dann entfällt die Exportsteuer von 33%, und das macht diesen Schmuggel besonders interessant, da der Nettopreis dabei um fast 50% höher ist. Es ist anzunehmen, dass weitere Lastwagen nicht von der Polizei entdeckt worden sind.

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Die bilaterale Handelsbilanz mit Brasilien schloss im Januar mit einem Überschuss für Argentinien von u$s 22 Mio., der sich einem von u$s 68 Mio. im Januar 2020 vergleicht. Im Jahr 2020 hatte dieser Handel für Argentinien ein negatives Saldo von fast u$s 700 Mio. ausgewiesen. Im Januar 2021 lagen die argentinischen Exporte nach Brasilien bei u$s 783 Mio. (+18,4% gegenüber dem Vorjahr), und die Importe bei u$s 761. (+28,3%).

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YPF hat das Umschuldungsangebot an die Gläubiger verbessert, und die Aktien stieg dann an der Börse von New York sofort um ca. 10%. Die neue Offerte besteht in einer höheren Barzahlung und einem höheren Anteil an Titeln, die mit Erdölexporten garantiert sind und 2026 verfallen. Die u$s 413, die zum 23.3.21 verfallen, deren Zahlung die ZB nicht zulässt, sollen durch eine neuen Titel ersetzt werden.

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Im Januar wurden knapp über einer Million Rinder geschlachtet, 14,24% unter dem gleichen Vorjahresmonat. Dies wird vornehmlich auf eine niedrigere Auslastung der Feed-lots zurückgeführt, weil die Preise von Futtermitteln gestiegen sind und diese intensive Mästung unwirtschaftlich gemacht haben.

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Lateinamerikanische Wirtschaft

In Venezuela ist die Erdölproduktion seit Hugo Chávez im Jahr 1999 die Macht übernommen hat, von 3,2 Mio. Barrel pro Tag auf jetzt nur ca. 300.000 Barrel gesunken, was eine Abnahme von über 90% darstellt. Dabei ist Venezuela das Land mit den höchsten Reserven der Welt, die Lager liegen nicht tief, und der Hauptabnehmer, die Vereinigten Staaten, liegt nicht weit entfernt, so dass das Petroleumgeschäft besonders gut sein sollte. Im Jahr 2000 finanzierte die staatliche PDVSA den größten Teil der Staatsausgaben und stellte über 90% der Exporte. Die unverantwortliche Zerstörung von PDVSA, die Chávez, mit der Absetzung der meisten leitenden Beamten und Fachleuten begann, die durch korrupte und unfähige Anhänger ersetzt wurden, hat die ganze venezolanische Wirtschaft zerstört.

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Die mexikanische Wirtschaftsleistung ist im Corona-Jahr 2020 stark zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt brach im Vergleich zum Vorjahr um 8,5% ein, wie die Statistikbehörde Inegi mitteilte. Das war einer der tiefsten Einbrüche in der mexikanischen Geschichte. Nach der großen Depression in den USA fiel 1932 die Wirtschaftsleistung in Mexiko um 14%. (dpa)

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Deutsche Wirtschaft

Die staatliche Förderbank KfW hat im Corona-Krisenjahr 2020 so viele Kredite vergeben wie nie. Das Fördervolumen stieg gegenüber dem Vorjahr um 75% auf den historischen Höchstwert von E 135,3 Mrd. . Mit mehr als E 50 Mrd. habe die KfW Unternehmen, Start-ups, Studierende und gemeinnützige Organisationen in Deutschland sowie Partner in Entwicklungs- und Schwellenländern im Kampf gegen die Folgen der Pandemie unterstützt. (dpa)

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Im vergangenen Jahr sind in Deutschland wegen der Corona-Krise so wenige Menschen mit dem Flugzeug geflogen wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Das Statistische Bundesamt zählte 2020 an den 24 größten Verkehrsflughäfen zusammen noch 57,8 Mio. Passagiere. Das war nur 25,5% des Vorjahres. 1991 hatten im wiedervereinten Deutschland 63 Mio. Passagiere die Flughäfen genutzt. (dpa)

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Während der Corona-Krise hat sich das China-Geschäft für Deutsche Firmen als eine wichtige Stütze erwiesen. Das geht aus den am Dienstag veröffentlichten Ergebnissen der jährlichen Geschäftsklima-Umfrage der Deutschen Handelskammer in China hervor. Demnach gelang es trotz Covid 39% der deutschen Unternehmen ihren Umsatz in China im abgelaufenen Jahr zu steigern. Zudem habe es 2020 rund ein weiteres Viertel der befragten Unternehmen in China geschafft, Umsätze und Ergebnisse in etwa auf dem Niveau des Vorjahres zu halten. (dpa)

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Die Deutsche Post bringt erstmals eine Briefmarke auf den Markt, die einen Matrixcode enthält und dadurch nachverfolgbar ist. Der Verbraucher kann in einer App sehen, wann der Brief im Briefzentrum seiner Region ist und wann er in der Region des Adressaten ankommt. Die Zustellung selbst wird nicht gescannt. Die Marken sollen fälschungssicher sein und Mehrfachverwendung ausschließen. Ab 2022 sollen alle neuen Briefmarken den Code haben. (dpa)

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Der Einzelhandel in Deutschland hat sich im Corona-Jahr 2020 in Summe trotz eines historischen Umsatzeinbruchs im Dezember erfolgreich geschlagen. Doch durch die Branche geht ein Riss: Während der Onlinehandel boomt und auch Lebensmittelhändler sowie Möbel- und Heimwerkermärkte gute Geschäfte machen, stürzte zum Beispiel der Textilhandel tief in die Krise. Kurzfristig haben weder der Handelsverband HDE noch Volkswirte die Hoffnung auf Besserung für die gebeutelten Händler. Denn ein Ende der verschärften Beschränkungen im Kampf gegen die Pandemie, unter denen viele Ladenbesitzer leiden, ist nicht in Sicht. (dpa)

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Der neuerliche Corona-Lockdown hat die Kurzarbeit in Deutschland nach Schätzung des Ifo-Instituts wieder stark ansteigen lassen. Im Januar waren nach Berechnungen der Münchner Wirtschaftswissenschaftler 2,6 Mio. Arbeitnehmer in Kurzarbeit, 400.000 mehr als im Dezember. Damit waren 7,8% aller sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer in Kurzarbeit, nach 6,6% im Dezember. (dpa)

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Die erneuten Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben die Erholung der deutschen Wirtschaft Ende vergangenen Jahres gebremst. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im vierten Quartal 2020 nur minimal um 0,1% im Vergleich zum Vorquartal. Besonders betroffen war der private Konsum, während die Warenexporte und die Bauinvestitionen die Wirtschaft stützten. Im Vorjahresvergleich schrumpfte die Wirtschaftsleistung preisbereinigt um 2,9%. Für das Gesamtjahr bestätigte die Wiesbadener Behörde einen Rückgang des BIP um 5%. Einen stärkeren Einbruch hatte es nur während der globalen Finanzkrise 2009 gegeben, als die Wirtschaftsleistung um 5,7% sank. (dpa)

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Die Commerzbank plant den Abbau Tausender Stellen und will ihr Filialnetz in Deutschland fast halbieren. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat entsprechende Eckpunkte für die künftige Strategie vorgelegt. Das Kontrollgremium wollte am Mittwoch (3.2.) zu einer Sondersitzung zusammenkommen, um die Sparpläne zu beraten. Brutto sollen den Plänen zufolge bis 2024 rund 10.000 Vollzeitstellen wegfallen. In Deutschland würde dies jeden dritten Arbeitsplatz betreffen. Von bundesweit 790 Filialen sollen noch 450 Standorte übrig bleiben. (dpa)

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Weltwirtschaft

Landwirte in Europa können einer EU-Studie zufolge von Freihandelsabkommen profitieren. Demnach steigern solche Abkommen die Exporte von Lebensmitteln aus Europa stärker als die Importe, wie die EU-Kommission mitteilte. Untersucht wurden den Angaben zufolge die Auswirkungen von zwölf Freihandelsabkommen, etwa mit Australien, Chile oder Japan. Die nun veröffentlichte Studie ist die Fortsetzung einer ähnlichen Arbeit aus dem Jahr 2016. Bereits damals ging die EU-Kommission von großen Chancen für die europäische Agrarbranche durch Freihandelsabkommen aus. Jedoch erwarteten die Studienautoren damals Druck vor allem für Rindfleischproduzenten wegen der Freihandelsabkommen. Die Auswirkungen seien jedoch nicht so schlimm ausgefallen wie 2016 angenommen. (dpa)

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Die Corona-Pandemie hat den Tourismus in Österreich 2020 schwer getroffen. Die Beherbergungsbetriebe verbuchten im Vorjahr nur noch 97,9 Mio. Übernachtungen, 36% unter 2019, als es fast 1253 Mio. waren. Die Zahl der Urlauber halbierte sich nahezu, wie die vorläufigen Daten der Statistikbehörde zeigten. Besonders stark betroffen war Wien mit einem Minus von 74%. (dpa)

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Als Ausgleich für den Verlust ihrer Exporte in die EU zahlt die britische Regierung Fischereiunternehmen 23 Mio. Pfund Schadenersatz. Exporteure, die von Lieferschwierigkeiten betroffen sind, können bis zu 100.000 Pfund beantragen. Wegen neuer Zollhürden nach dem Brexit waren viele Händler von Lieferproblemen betroffen. Zahlreiche Lastwagen standen tagelang an der Grenze im Stau - die Ware verdarb. (dpa)

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Der EU-Brexit-Unterhändler Michel Barnier hat die derzeitigen Probleme beim Handel zwischen Großbritannien und der EU sowie Nordirland als logische Konsequenz des Brexits bezeichnet. „Es gibt mechanische, offensichtliche, unvermeidbare Konsequenzen, wenn man den Binnenmarkt verlässt, und das ist es, was die Briten tun wollten“, sagte der Franzose unter anderem der „Financial Times“. Barnier warnte Großbritannien davor, zu stark von EU-Standards abzuweichen, da das Land dann den zollfreien Zugang zum EU-Binnenmarkt - wie er nun dank des in letzter Minute ausgehandelten Handelspakts besteht - verlieren könne. (dpa)

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Der boomende Wertpapierhandel an den Finanzmärkten und gesunkene Kreditrisiken in der Corona-Krise haben die größte US-Bank JPMorgan Chase zum Jahresende glänzend verdienen lassen. Unter dem Strich gab es im vierten Quartal einen Rekordgewinn von u$s 12,1 Mrd. 42% mehr als vor einem Jahr. Während die Zinseinnahmen sanken, florierte wie schon im Vorquartal erneut das Handelsgeschäft mit Aktien und Anleihen. Besonders gut lief zudem diesmal das klassische Investmentbanking. Die Bilanz profitierte darüber hinaus sehr stark davon, dass ein Teil der milliardenschweren Rückstellungen für ausfallbedrohte Kredite, die aufgrund der Pandemie gebildet worden waren, angesichts verbesserter wirtschaftlicher Aussichten wieder aufgelöst werden konnte. Insgesamt strich JPMorgan 2020 einen Nettogewinn in Höhe von u$s 29,1 Mrd. ein, 20% unter dem Vorjahr. Die gesamten Erlöse legten im vergangenen Jahr dennoch um 4% auf knapp u$s 120 Mrd. zu. (dpa)

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In der Corona-Krise hat China die USA als größter Empfänger von ausländischen Direktinvestitionen (FDI) abgelöst. Wie aus einem Montag vorliegenden Bericht der UN-Organisation für Handel und Entwicklung (Unctad) in Genf hervorgeht, sackten die ausländischen Direktinvestitionen in den USA im vergangenen Jahr ab um 49% im Vergleich zum Vorjahr auf schätzungsweise u$s 134 Mrd. Hingegen stieg die Zahl in China um 4% auf u$s 163 Mrd. Weltweit fielen die ausländischen Direktinvestitionen 2020 um 42% auf u$s 859 Mrd. Der Rückgang konzentrierte sich vor allem auf die entwickelten Staaten, die ein Minus von 69% hinnehmen mussten. (dpa)

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Die Werbung bei der Google-Suchmaschine und der Videoplattform Youtube bleibt für die Konzernmutter Alphabet auch in der Corona-Pandemie ein lukratives Geschäft. Die Aktivität der Verbraucher verlagere sich immer mehr ins Internet, damit sei auch die zunächst gehemmte Online-Werbung wieder angesprungen, erklärte der Konzern bei Vorlage aktueller Zahlen am Dienstag. Der Alphabet-Umsatz stieg im vergangenen Quartal um 23,5% auf u$s 56,9 Mrd. Beim Gewinn gab es einen Sprung von fast 43% auf gut u$s 15,2 Mrd. (dpa)

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Der weltweite Flugverkehr ist wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr so massiv eingebrochen wie nie zuvor. Die geflogenen Passagierkilometer gingen auf das ganze Jahr gesehen um fast 66% zurück, wie der Chefökonom des Verbands der Fluggesellschaften (IATA), Brian Pearce, berichtete. Im Dezember waren es minus 85% im internationalen Betrieb und minus 70% auf Inlandsstrecken. (dpa)

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In China sind nach neuen offiziellen Angaben erstmals fast eine Milliarde Menschen online. Bis Ende des vergangenen Jahres verfügten in der Volksrepublik 989 Mio. Menschen über einen Internetzugang. Damit hätten nun 70,4% aller Chinesen Zugang zum Internet. Noch im Dezember 2015 hatte es laut CNNIC-Angaben lediglich 688 Mio. Internet-Nutzer gegeben. (dpa)

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Drohende Kreditausfälle und Abschreibungen haben der spanischen Großbank Santander 2020 einen hohen Milliardenverlust eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Minus von fast E 8,8 Mrd. Ohne die bereits bekannten Abschreibungen auf ihr Geschäft in Großbritannien, Polen und den Vereinigten Staaten hätte die Bank einen Gewinn von rund E 5,1 Mrd. eingefahren, 38% unter 2019. (dpa)

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In der Wirtschaft der Eurozone hat die Corona-Krise tiefe Spuren hinterlassen. Trotz einer starken Erholung in den Sommermonaten von dem historischen Corona-Einbruch im Frühjahr ist die Wirtschaft im Gesamtjahr 2020 so stark geschrumpft wie noch nie seit Gründung des Währungsraums. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im Jahresvergleich um 6,8% gesunken, teilte das europäische Statistikamt Eurostat mit. 2019 war die Wirtschaftsleistung noch um 1,3% gestiegen. (dpa)

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Um Arbeitsplätze während der Corona-Krise zu sichern, haben neun EU-Länder weitere Milliarden aus dem EU-Programm Sure bekommen. Zu den Profiteuren der ersten Auszahlung 2021 zählen Belgien, Zypern, Ungarn, Lettland, Polen, Slowenien, Spanien, Griechenland und Italien. Es ist die insgesamt vierte Tranche des Hilfsprogramms. Es kann Darlehen in Höhe von bis zu E 100 Mrd. an betroffene Mitgliedstaaten vergeben. Es handelt sich um günstige Kredite, mit denen Kurzarbeiterprogramme und Hilfen für Selbstständige finanziert werden können. (dpa)

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Der größte US-Ölmulti ExxonMobil hat im vierten Quartal wegen enormer Abschreibungen auf Gasanlagen tiefrote Zahlen geschrieben. 2020 schloss der Konzern mit dem größten Verlust seit mehr als vier Jahrzehnten ab. Insgesamt fiel auf Jahressicht ein Minus von u$s 22,4 Mrd. an. Alleine in den drei Monaten bis Ende Dezember betrug der Verlust u$s 20,1 Mrd. Zum Vergleich: Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte Exxon noch u$s 5,7 Mrd. Gewinn gemacht. Da die Corona-Pandemie die Weltwirtschaft stark ausgebremst hat, ging auch die Nachfrage nach Öl und Gas erheblich zurück. Exxons Umsatz brach 2020 um gut 30% auf u$s 181,5 Mrd. ein. Trotz des schlechten Geschäftsberichts legte die Aktie vorbörslich zu. (dpa)

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Genau ein Jahr nach seinem EU-Austritt will sich Großbritannien für eine Aufnahme in das Handelsabkommen der Pazifikanrainerstaaten bewerben. Das teilte die britische Regierung in der Nacht zu Sonntag mit. Zu den Mitgliedern des 2018 in Kraft getretenen „Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership“ (CPTPP) gehören unter anderen Japan, Kanada, Australien, Neuseeland, Mexiko, Singapur und Vietnam. Ursprünglich hatten auch die USA geplant, der Gruppe beizutreten, doch Ex-Präsident Donald Trump zog sein Land aus den Verhandlungen zurück. Die CPTPP-Mitglieder haben beispielsweise zollfreien Handel auf viele Waren und gemeinsame Standards vereinbart. Die elf Mitgliedsstaaten haben damit einen Binnenmarkt mit etwa 500 Mio. Menschen geschaffen, in dem 13% des weltweiten Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet werden. (dpa)

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Der französische Bahntechnik-Hersteller Alstom und die Zugsparte von Bombardier haben ihre Megafusion zum weltweit zweitgrößten Branchenunternehmen abgeschlossen. Die erweiterte Gruppe habe einen Umsatz von rund E 15,7 Mrd. und ein Auftragsbuch im Wert von E 71,1 Mrd. Größer als der neue Konzern ist nach Branchenangaben nur noch der chinesische Eisenbahnbauer CRRC. Der neue Verbund beschäftigt allein in Deutschland an mehreren Standorten rund 9000 Mitarbeiter. Weltweit sind es rund 75.000. (dpa)

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Der größte US-Autobauer General Motors (GM) will sein weltweites Neuwagenangebot bis 2035 komplett emissionsfrei aufstellen. "General Motors schließt sich Regierungen und Unternehmen rund um den Globus bei der Arbeit für eine sicherere, grünere und bessere Welt an", erklärte Konzernchefin Mary Barra am Donnerstag vergangener Woche. GM steckt sich damit ehrgeizigere Klimaziele als andere Autobauer, doch die Entscheidung erfolgt auch auf politischen Druck hin. So hat etwa der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat Kalifornien bereits angekündigt, ab 2035 keine neuen Benziner und Dieselwagen mehr zuzulassen. Kalifornien ist der regional größte US-Automarkt und gilt als Vorreiter in Sachen Klimaschutz, dessen Abgasregeln viele andere US-Staaten folgen. (dpa)

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Die US-Wirtschaft ist im vergangenen Jahr wegen der Corona-Krise um 3,5% eingebrochen. Das war der stärkste Rückgang der Wirtschaftsleistung seit 1946 nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Im vierten Quartal 2020 wuchs die Wirtschaftsleistung demnach aufs Jahr hochgerechnet um 4%. In der in Deutschland üblichen Betrachtungsweise entspräche das im Vergleich zum vorigen Vierteljahr umgerechnet einem Wachstum von etwa 1%. (dpa)

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Apple hat im Weihnachtsquartal einen Rekordgewinn von u$s 28,7 Mrd. eingefahren. Auch überschritt der iPhone-Konzern erstmals die Marke von u$s 100 Mrd. Quartalsumsatz. Das schafften in den USA zuvor nur der Supermarktriese Walmart und der Ölkonzern Exxon Mobil. Analysten rechnen damit, dass im vergangenen Quartal auch Amazon zu dem exklusiven Club dazustieß. (dpa)

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Der Elektronik-Riese Samsung hat im Schlussquartal 2020 dank des robusten Chip-Geschäfts und der anziehenden Nachfrage nach Displays deutlich mehr verdient als ein Jahr zuvor. Der Überschuss ist in den Monaten Oktober bis Dezember um 26,4% auf 6,61 Bio. Won (etwa E 4,9 Mrd.) gestiegen. Der Umsatz kletterte um 2,8% auf 61,55 Billionen Won (E 45,5 Mrd.). (dpa)

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Der japanische Autoriese Toyota hat beim globalen Absatz erstmals seit fünf Jahren wieder den Spitzenplatz erreicht und damit seinen Rivalen Volkswagen überholt. Die Gruppe, zu der auch der Kleinwagenspezialist Daihatsu und der Nutzfahrzeughersteller Hino Motors gehören, setzte im vergangenen Jahr global 9,53 Mio. Fahrzeuge ab, 11,3% unter dem Vorjahr. (dpa)

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Der US-Elektroautobauer Tesla hat sein sechstes Quartal mit schwarzen Zahlen in Folge geschafft und erstmals ein ganzes Kalenderjahr mit Gewinn abgeschlossen. Trotz Corona-Krise erreichte das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk 2020 einen Überschuss von u$s 721 Mio. (dpa)

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Facebook wächst in der Corona-Pandemie ungebremst weiter. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um ein Drittel auf knapp u$s 28,1 Mrd. Beim Gewinn gab es einen Sprung von 53% auf u$s 11,2 Mrd. Auch die Nutzerzahl legte weiter zu. Mindestens einmal im Monat kamen 2,8 Mrd. Nutzer zu Facebook - 60 Mio. mehr als ein Jahr zuvor. (dpa)

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Statistiken

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