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Plastikmüll-Abkommen

  • Foto del escritor: Argentinisches Tageblatt
    Argentinisches Tageblatt
  • 9 dic 2022
  • 1 Min. de lectura
Verhandlungen über Plastikverschmutzung in Uruguay
Plastikmüll an
Plastikmüll an einem Strand am Mittelmeer nördlich von Beirut (Libanon). (Foto: dpa)

Punta del Este (dpa) - Nach der ersten Verhandlungsrunde über ein weltweit verbindliches Abkommen gegen Plastikverschmutzung in Uruguay haben Umweltschützer eine positive Bilanz gezogen. „Über 140 Länder haben sich grundsätzlich für globale Regeln und Kontrollmechanismen ausgesprochen”, sagte Alois Vedder von der Naturschutz-

organisation WWF am Freitag. „Das ist mehr, als wir erwarten durften.” Allerdings formierten sich ihm zufolge auch bereits Gegner, darunter Erdöl-Förderländer und einige mächtige Industriestaaten. Sie wollten lediglich nationale Regelungen auf freiwilliger Basis. „Ein erfolgreiches Abkommen muss aber weltweit gleiche, verbindliche Regeln und Standards gegen Plastikverschmutzung festschreiben”, sagte Vedder.

Seit Montag verhandelte ein zwischenstaatlicher Verhandlungsausschuss im Ferienort Punta del Este über einen Vertrag zur Eindämmung der Verschmutzung durch Einwegplastik, Geisternetze oder Mikroplastik. Das Komitee soll bis Ende 2024 eine Konvention erarbeiten, in der verbindliche Regeln und Maßnahmen festgelegt werden, die den gesamten Lebenszyklus von Plastik betreffen. Nach UN-Angaben nimmt die Kunststoffverschmutzung rapide zu. Ohne Gegenmaßnahmen könnte sich demnach die Menge an Kunststoffabfällen in den Meeren und anderen Gewässern von jährlich etwa 9 bis 14 Millionen Tonnen im Jahr 2016 auf voraussichtlich 23 bis 37 Millionen Tonnen pro Jahr bis 2040 mehr als verdoppeln. „Das ist endlich das klare, globale Bekenntnis der Politik zu dem, was wir alle längst wissen: dass Plastik dem Menschen und dem Planeten schadet”, sagte Viola Wohlgemuth von der Umweltschutzorganisation Greenpeace am Freitag zum Abschluss der ersten Verhandlungsrunde. „Für die großen Ölkonzerne und globale Unternehmen bedeutet das, dass man ihnen künftig genauer auf die Finger schauen wird.”


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