Editorial
- Argentinisches Tageblatt

- 29 abr 2021
- 2 Min. de lectura
Liebe Leserinnen und Leser,
das Argentinische Tageblatt kann in diesem Jahr auf eine 132-jährige Geschichte zurückblicken. Die zurückliegenden 15 Monate waren für uns alle eine schwere Zeit. Zu Beginn der Corona-Pandemie im vorigen Jahr verstarb der langjährige Herausgeber des Tageblatts, Dr. Roberto Alemann. Die folgenden Wochen und Monate waren wegen der Corona-Krise schwierig. Es führte dazu, dass die Zeitung im Homeoffice hergestellt werden musste und die letztjährige Sondernummer zum Gründungstag des Tageblatts am 29. April nicht erscheinen konnte.
In diesem Jahr fiel unser Redaktionsleiter Stefan Kuhn mehrere Monate aufgrund gesundheitlicher Probleme aus. Gleichwohl war es allen Beteiligten ein Herzensanliegen, dass in diesem Jahr die Tradition der Sondernummer zum Gründungstag - wenn auch mit leichter Verspätung - wieder aufgegriffen wurde.
Vor Ihnen liegt eine Ausgabe mit ausgewählten Texten, die oftmals einen Argentinien-Bezug haben. Unser Mitarbeiter Wim van Geenen beschäftigt sich mit dem Tango-Revolutionär Astor Piazzolla, der vor 100 Jahren in Mar del Plata zur Welt kam. Politik- und Sportredakteur Marcus Christoph nimmt den Tod Diego Maradonas zum Anlass, große Spiele des argentinischen Jahrhundertfußballers gegen deutsche Mannschaften in Erinnerung zu rufen.
Unsere Kulturredakteurin Catharina Luisa Deege hat ihren Blick auf die deutschsprachige Gemeinschaft in Argentinien gerichtet. Sie berichtet über einen regelmäßigen Stammtisch, bei dem auf Deutsch parliert wird, sowie über einen Einwanderer aus Hamburg, der in San Juan eine Hotelanlage geschaffen hat.
Für die aktuelle Sondernummer griff auch Dr. Juan Alemann zur Feder. Der Herausgeber der Zeitung geht in seinem Artikel auf die deutsche Sprache in Argentinien ein. In diesem Zusammenhang betrachtet er auch die Rolle des Tageblatts. Unsere langjährige Mitarbeiterin Marion Kaufmann erinnert sich an frühere Zeiten im Tageblatt, als in den Redaktionsstuben das Geklapper der Olivetti-Schreibmaschinen noch allgegenwärtig war.
Des Weiteren finden verschiedene Geburts- und Jahrestage Platz in der Sondernummer. Dazu zählt etwa der 50. Geburtstag von Königin Máxima. 100 Jahre wären Sophie Scholl und Joseph Beuys geworden, während Napoleon Bonaparte vor 200 Jahren starb.
Viel Freude beim Lesen wünschen Verlag und Redaktion






Comentarios